„Internet aus der Region - für die Region!”
20.12.2012

Intelligentes Stromnetz wird kommen

Energieversorger im ländlichen Raum setzen auf frühzeitigen Breitband-Ausbau


"Wir konzentrieren uns derzeit vor allem auf die Stadtwerke“, betont Peter Hornfischer mit Blick auf den Breitbandausbau in ländlichen Regionen. Als teils langjähriger Berater und Unterstützer von rund 200 Stadtwerken im gesamten Bundesgebiet sieht der TMS-Geschäftsführer sein Unternehmen hinsichtlich der Vorbereitung der Stadtwerke auf Smart Grid in der Pflicht:

Pluspunkt schnelles Breitbandnetz

„Das intelligente Stromnetz mit dezentraler Versorgung wird kommen – und zwar in nicht allzu ferner Zukunft“, fasst Hornfischer zusammen. Dann, so die Pläne der Bundesregierung, soll per flächendeckendem Smart Metering ein Datenabgleich zwischen Stromerzeugern und -verbrauchern quasi stetig erfolgen. „Schon alleine im Hinblick darauf ist der Zugriff auf ein schnelles Breitbandnetz – eben gerade für Stadtwerke in eher abgelegenen Gegenden – Grundvoraussetzung und ein klarer Pluspunkt.“

Stadtwerke punkten mit Breitband- Ausbau in der Fläche

Energieversorger wie die Licht- und Kraftwerke Helmbrechts GmbH (LuK) oder die Energieversorgung Selb-Marktredwitz GmbH (ESM) haben diesen Startvorteil auf dem Weg zu Smart Grid erkannt und bereits reagiert: In Zusammenarbeit mit TMS bauen sie in ihrer angestammten Region das komDSL-Breitbandnetz nach und nach aus. „Die ESM hat mit der Breitbanderschließung des Selber Ortsteiles Längenau den ersten Schritt zum Telefon- und Internetanbieter gemacht. Eine schnelle Datenverbindung ist bereits in naher Zukunft für alle unsere Kunden unverzichtbar“, betont Klaus Burkhardt, Geschäftsführer der ESM, und fährt fort: „Natürlich sind auch Energiemanagementsysteme wie intelligente Stromzähler, sprich Smart Meter, oder Smart Home-Lösungen auf eine leistungsfähige Internetverbindung, z.B. auch für mobile Endgeräte, angewiesen. Für uns als Energieversorger ist komDSL daher die ideale Ergänzung unseres Leistungsangebotes.“

Grünes Licht für staatliche Zuschüsse

An dem Tatendrang vor Ort, in ländlichen Gegenden schnelles Internet in die Fläche zu bringen, scheitert es also nicht. Und auch von Regierungsseite kam – zumindest in Bayern – Ende November grünes Licht: Die Förderrichtlinie des Bayerischen Wirtschaftsministerium zum Ausbau des Breitband-Netzes wurde von der EU-Kommission bewilligt. Damit können entsprechende Projekte mit bis zu 500.000 Euro je Gemeinde bezuschusst werden. Ein wichtiger Schritt, um die Breitbandversorgung – auch außerhalb der Ballungszentren – und den Ausbau schneller Datenleitungen für das Stromnetz der Zukunft voranzubringen.


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